Tom, Düsseldorf 1998

 

Mein süßer Tom kam als kleiner Notfall zu mir und meiner damaligen Freundin. Ursprünglich sollte er ins Tierheim abgeschoben werden, was unser beider Herz erweichte. Tagelang bekamen wir ihn nicht zu Gesicht, allenfalls als Schatten in der Nacht, als er das Katzenklo aufsuchte oder seinen Fressnapf leerte! Tom ist in all den Jahren ein kleiner Angsthase und ein Sensibelchen geblieben, erfreute uns aber schon bald mit dem lautesten und schönsten Schnurren, das wir je gehört hatten. Und sofern man keine ruckartigen Bewegungen oder viel Lärm machte, konnte er zu einem wahren Schmusekater werden, der sich auf den Rücken drehte, die Vorderbeine anzog und dann aussah wie ein Robbe auf einer Sandbank. 

 

 

Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele, sich nicht mehr mit mir amüsiert, als ich mich mit ihr?

Michel de Montaigne 1533 - 1592
franz. Schriftsteller, Politiker


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